KRITIK- PRESSESPIEGEL

 

<<... Im Basement stellt der Künstler Maxim Corciova neue Bilder und Skulpturen vor.

Der Titel seiner Einzelausstellung ist “ A mon pere”  auf deutsch “ Für meinen Vater” und ist ein Andenken an seinen Vater ( Dr. med. Mircea Corciova) der vor genau 5 Jahren verstarb. Eine Erinnerung an Ihn und an seine Denkweise. Er läßt die Möglichkeit der Interpretation bewusst offen; jeder kann dazu denken was er will. Sein Motto für diese Ausstellung ist: “ wer sehen kann, wird das Richtige fühlen” ein Zitat von Wassily Kandinsky.

Die Bilder und die Skulptur sind eine Serie, entstanden Ende 2008 Anfang 2009 zum Thema Zeit (In Illo Tempore). Holz zu bearbeiten und ihm mystische Formen zu verleihen, ist ein künstlerischer Ansatz, den Maxim Corciova schon lange intensiv und gekonnt verfolgt und zu sehr starken und eindringlichen Kunstwerken geführt hat. Er ist bereits auf einigen internationalen Kunstmessen vertreten und stellt auch wundervolle Bronzen her. Seine Bilder und Assemblagen ergänzen in konkretem Stil seine Skulpturen, wirken manchmal wie ein Schattenwurf einer anderen Dimension, zwar fühlbar - aber für uns Menschen nicht zu sehen. Eine beeindruckende Qualität ist dieser Kunst immanent. Die Kunst bewegt sich zwischen dieser und einer immateriellen Welt quasi hin und her, wie ein freies Wechselspiel; wer sich darauf einlässt kann dies nachempfinden. Es ist ihm eine wirklich tolle und sehr sehenswerte Ausstellung gelungen.>>

                                                                                                               Parzival

                                                                   Laudatio Einzelausstellung artclub 2009




<< Nebenan gilt es ebenso grazile, wie archaische "Kleinode" des

in Wackernheim wahlbeheimateten Bildhauers Maxim Coriova

zu entdecken. "Liebe auf den ersten Blick" vermitteln kleine

Skulpturen, die wie gro§e Schmuckstücke wirken. Formlust

vergisst die Funktion und zitiert doch fremd-vertraut den

Thron, die Barke, das "Irgendwas". Organisch, sinnlich

verführen diese Objekte. Doch keiner darf sie berühren:

Vielleicht sind sie deshalb oft gespalten. Vielleicht deshalb ein

Leck im Gold gefassten Bronzeschiff, das nie schwimmen

kann. >>

                                                                                                        Achim Schiff

    Ausschnitt aus dem „Künste treffen sich im Untergrund“ Allgemeine Zeitung, September/                                    2009





<< I hear the sound of Fernando Pessoa in all works of Maxim Corciova. >>

                                                                                               

                                                                                                Daniel Balanescu

                                                                   

                                                                                                   The Poetry Shop, September/2008





<< On this very particular and apparently austere painting, "the gate" as symbol of defense and protection, is represented here as detail. The strange rapport between gate and space gives us the Enigma, with different message for each of us. >>


Prof. Dr. Sabina Ivascu


Über Corciova´s Malerei bei artmesh, Mai/2008






<< Eine Wegsuche


Erinnerungen sind meist nicht gerade exakt - eher sind sie verwischt, verschwommen und nicht direkt zu entschlüsseln. Diese These will der Künstler Maxim Corciova mit seinen Skulpturen und Bildern unterstützen. (...)

Skulpturen als auch Bilder seien zwar im Prinzip gegenstandslos, aber doch nicht wirklich abstrakt, meinte der Künstler. Die Skulpturen etwa, hergestellt aus Apfelbaumholz - (...) - wurden  mit verschiedenen Schnitt- und Brenntechniken erstellt und mit Eisenklammern zusammengehalten. Sie sollen, wie alles aus der Ausstellung, an Corciovas Vergangenheit erinnern, in diesem Fall an die Fachwerkhäuser seiner Jugend. „Es ist eine Mischung zwischen Organischem und Unorganischem“ (...)

Die Bilder zeigen farbige Flächen, durchzogen von feinen, mehr oder weniger geraden, rechtwinkligen Linien; diese stünden für Wege, Tore und Übergänge in der ansonsten unübersichtlichen Weite, meinte Corciova: „Es ist nicht die mathematische Genauigkeit, sondern eher eine Wegsuche.“ >>


Christopher Seemann


Ausschnitt aus dem „Eine Wegsuche“  - Kölnische Rundschau, Juni/2008 - zur Ausstellung „Erinnerungen“ in artclub Galerie - Köln

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